Technik

Der Rotor

Ein schwimmendes Kleinstwasserkraftwerk: robust, kostengünstig und wartungsfreundlich – Strom rund um die Uhr.
Funktionsweise

Ein Wasserrad im Traktorschlauch

Ein horizontal liegendes Wasserrad ruht in der Mitte eines Traktorschlauchs. Die Strömung dreht das Rad und erzeugt so – mithilfe eines speziellen Generators – Strom. Die gewonnene Energie kann für Licht, die Kühlung von Medikamenten oder das Laden von Batterien und Mobiltelefonen in abgelegenen Regionen genutzt werden.

Anders als Solarmodule erzeugt der Rotor Tag und Nacht Strom. Der Strom kann direkt vor Ort genutzt werden.

Der H-Darrieus-Rotor ist eine Strömungsturbine mit vertikaler Achse, die auf dem Auftriebsprinzip tragflächenförmiger Flügel beruht.

Materialien

Stahl, Traktorschlauch, Stahlblech, Stahlrohr, Generator

Abmessungen

Durchmesser 1,40 m, Höhe 1 m

Leistung

Rund 300 W bei ca. 1,7 m/s Fließgeschwindigkeit
Fertigung

Gebaut aus dem, was verfügbar ist

Das Fertigungskonzept folgt dem Low-Cost-Ansatz: Alle Materialien müssen leicht reparierbar, langlebig und einfach zu transportieren sein. Die Technik ist so verständlich wie möglich gehalten und auf das Wesentliche reduziert:

Module

Die Komponenten des Rotors

Lager und Welle

Hohlwelle, geflanschtes oberes Lager und ein selbst konstruiertes unteres Gleitlager.

Schwimmkörper

Warum ein Traktorschlauch der ideale Schwimmkörper ist – und was wir sonst getestet haben.

Rotormodul

Flügelprofile, Verbindungsarten, Fertigungsmöglichkeiten und die Physik der Turbine.

Rahmen

Rahmen aus symmetrischem Flacheisen – einfach zu bearbeiten, zu verbinden und vor Korrosion zu schützen.

E-Box

Gleichrichter, Leistungsregler, Spannungswandler und Batteriewächter.

Frühere Versionen

Die Entwicklung des Prototyps von Version 1 bis Version 4.

Wo kann der Rotor eingesetzt werden?

Fließgeschwindigkeit, Wassertiefe und Flussbreite bestimmen die Leistung. Prüfe die Einsatzkriterien für deinen Standort.
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